Entstehung und Geschichte

Das Waldbauernmuseum ist aus der privaten volkskundlichen Sammlung von DI. Wilhelm Ast und Professor Hiltraud Ast hervorgegangen.

Im Jahre 1965 wurden alle rund 200 Objekte ausgeschieden und unter dem Titel 'Holzverarbeitende Nebengewerbe der Waldbauern' in das damals leer stehende Gebäude der Alten Hofmühle übersiedelt (Baujahr 1576).

Das Ausstellungsgut ist in 13 Werkstätten übersichtlich angeordnet (keine Vitrinen!)

  • Seit 1966 werden alle Besucher, Einzeln oder in Gruppen persönlich geführt. Die Besucher, besonders Kinder dürfen bestimmte Handgriffe selbst versuchen.
  • Seit 1967 werden in einem Nebenraum diverse Dokumentarfilme, zusammengefaßt zu 'Einführungfilmen', (siehe Angebot) vorgeführt.
  • 1968 wurde eine Einblattsäge, ein so genanntes Venetianer-Gatter samt Wasserrad auf das Museumsgelände übertragen. Seither ist das Museum auch ein Freilicht-Museum.
  • 1976 Umstellung auf Video-Großprojektion
  • 1978 Höhepunkt der Besucherzahlen mit 8000 pro Saison (Mai bis Oktober)
  • 1980 Erfassung des Sammlungsgutes, das inzwischen auf über 2200 Stück angewachsen ist, auf Inventar und Karteikarten
  • 1985 Außenrenovierung der Alten Hofmühle
  • 1986 Adaptierung des Filmraumes
  • 1992 Fotografische Erfassung aller Objekte im analogen System
  • 1997 Elektronische Erfassung aller Objekte nach dem System IMDAS (Joanneum Research)
  • seit 2000 regelmäßige Gestaltung von Sonderausstellungen
  • 2008 Ausbau des Turbinenhauses für Kindergruppen und Waldpädagogik